Ostafrika für Anfänger (Jan. 2011), pt.4

Nachdem das Horn von Afrika im Osten des Kontinentes gerade mit einer Hungersnot aktuell in den Medien vertreten ist, berichte ich nun hier zum letzten Mal von dieser Region. Das fruchtbare Land Tanzania hat mit Nahrungsmangel weniger Probleme, aber mein nächstes Ziel hat schon um einiges mehr zu kämpfen und die Armut, die es zwar auch in Tanzania gibt, ist hier noch deutlicher sichtbar. Also auf zum Familienbesuch nach Bahir Dar im kargen Äthiopien. Da ich hier nur 5 Tage verbracht habe um meine Familie, die glücklicher Weise nicht so stark von der aktuellen Lage betroffen ist, zu besuchen, beginne ich mit einem kleinen Bericht und Informationen über einige Sehenswürdigkeiten des von Hunger und Bürgerkrieg, der zur Abspaltung Eritreas führte, stark mitgenommenen Landes.

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Seit wenigen Jahren haben Reiseanbieter das Land, das zum Großteil aus einem Hochplateau auf 1500m – über 3000m besteht, als Reiseziel für organisierte Rundreisen entdeckt, so dass der Tourismus langsam zu nimmt. Bei meinem ersten Besuch vor 8 Jahren habe ichdagegen in 4 Wochen lediglich 3 oder 4 Touristen ausmachen können. Kulturell hat Äthiopien jedenfalls immens viel zu bieten. Die Hauptstadt Addis Abeba, die mit 2200m als höchste Hauptstadt Afrikas und dritthöchste Hauptstadt der Welt gilt, ist die einzige Millionenstadt Äthiopiens, deren Bevölkerung durch Landfluch stetig wächst. Sehr turbulent und lebhaft ist die Stadt und auf jeden Fall ein Erlebnis. Daneben gibt es den Tana-See, an dessen Ufer Bahir Dar, die Heimat meiner Schwägerin, liegt. Es gibt verschiedene Klosterinseln auf dem See die mit kleinen Motor- oder Papyrusbooten erreicht werden können. Spätestens hier erkennt man, dass Äthiopien sehr religiös geprägt ist. Der Staat und die orthodoxe Kirche sind stark miteinander Verbunden und auch die Äthiopier an sich sind sehr religiös, was manch bizarre Auswüchse mit sich bringt. So darf das kleine Eiland Kibran Gabriel beispielsweise nur von männlichen Lebewesen betreten werden, was durch die vielfältige Fauna in der Praxis natürlich nicht durchzusetzen ist. In dem See soll der Legende nach auch die Bundeslade mit den 10 Geboten versteckt worden sein, um sie vor Besatzern und Ungläubigen zu schützen.

Mittlerweile befindet sich die angebliche Bundeslade aber wieder an ihrem angestammten Ort, nämlich in Aksum, das im Norden des Landes liegt. Sogar Indiana Jones war schon hier, nur um an der Eroberung des Reliktes kläglich zu scheitern! In Aksum sind auch viele alte Stehlen (gigantische Grabdenkmäler) zu besichtigen, die zum Teil von italienischen Besetzern ‚entführt‘, nun aber ebenfalls wieder an ihren angestammten Ort zurückgebracht wurden. Eine weitere Attraktion ist der historische Wallfahrtsort Lalibela mit seinen weltbekannten Felsenkirchen. In Äthiopien herrschen allerdings verschiedene Religionen vor, ebenso wie zig Sprachen und Volksgruppen. So gibt es hier orthodoxe, katholische und protestantische Christen, Juden, Moslems & eine Vielzahl an Naturreligionen. Man sagt aber auch, hier liege die Wiege des Christentums. Ebenso befindet sich hier auch ein wichtiger Bezugspunkt der Rastafari-Religion. Focus.de fasst die Entwicklung folgendermaßen zusammen: „Als Ras Tafari Makonnen (Anm: Ras ist kein Name sondern ein militärischer Dienstgrad und bedeutet ‚Kopf‘) 1930 unter dem Namen Haile Selassie zum Kaiser Äthiopiens gekrönt wurde, sah eine kleine, in Jamaika ansässige Sekte namens „Holy Piby“ dies als Zeichen für das Ende der weißen Herrschaft und die Wiederkunft eines schwarzen Gottes. Von nun an nannten sie sich Rastafari. Nur drei Jahre zuvor hatte der schwarze Menschenrechtsführer Marcus Garvey in einer Rede in Kingston die Krönung eines afrikanischen Königs vorausgesagt und erklärt, der Tag der Erlösung sei nah. Äthiopien, das nie kolonisiert und unter westliche Herrschaft gelangt war, schien der perfekte Ort für die Wiedergeburt des Messias in Gestalt eines Schwarzen zu sein. Bis heute gilt Garvey als Prophet der Rasta-Bewegung. Und Haile Selassie, der später selbst Jamaika besuchte, schenkte den Rastas nach dem Zweiten Weltkrieg rund 500 Hektar Land in Shashemene.” Bei einem Besuch Haile Selassies in Florida lies dieser aber dennoch verlauten er wolle nicht als Gott verehrt werden und sprach sich gegen einen Exodus der Rastafaris aus. Trotzdem leben mittlerweile viele Rastafaris in Shashamene, meist in bitterster Armut und werden von den Orthodoxen verachtet.

Einige landwirtschaftliche Besonderheiten hat das Land ebenfalls zu bieten. So stammt zum Beispiel der beliebteste Muntermacher der Welt, der Kaffee, ursprünglich von dort, von wo er sich weltweit ausbreiten konnte. Seinen Namen hat er von der äthiopischen Provinz Kaffa, wo sich zig verschiedene Sorten von wilden Kaffeepflanzen wiederfinden. Eine weitere Besonderheit ist ein Getreide Namens Teff. Diese glutenfreie Getreideart, verwand mit dem Hafer, wurde bis vor kurzer Zeit ausschließlich in Äthiopien angebaut, wird aber mittlerweile – wenn auch nur in geringen Mengen – auch in Europa kultiviert. Aus dem Getreide wird das äthiopische Fladenbrot Injera, so wie das fermentierte, alkoholische bierähnliche Getränk Tella hergestellt.

Im Süden schließt sich eine heiße und unwirtliche Tiefebene an das Hochplateau an. Im Süd-Westen sind verschiedene, von der Zivilisation fast abgeschnittene Naturvölker wie die Himba oder die für ihre Lippenteller bekannten Mursi beheimatet. Der hier gelegene Omo-Nationalpark ist vor allem für Anthropologen interessant, da hier viele Funde zur Evolution der Menschheit gemacht wurden. Im Südosten sind durch viele Konflikte mit dem Nachbarstaat Somalia und den großen Einfluss verschiedener Warlords in dieser Region die Grenzen nicht wirklich festgelegt und wegen der archaischen Lebensweise, Kultur und der Konfliktfreudigkeit der Bewohner ist es nicht sehr ratsam, dieses Gebiet zu betreten. In Anlehnung an einen bekannten Film daher auch der viel gehörte Satz: „Nach Hause kommst du nur im Sarg“ – wenn überhaupt.

Meine Erkundung dieses faszinierenden Landes und ihrer Volksgruppen hat sich daher bisher auf das Hochplateau beschränkt. Schließlich gibt es hier genügend zu erkunden und zu erforschen. Und auch für Treckingtouren in der wilden Natur ist die Hochebene, vor allem aber die bekannten Simien-Mountains mit ihrer faszinierenden, unvergleichlichen Landschaft, bestens geeignet.

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Soweit so gut. Nach meiner Ankunft am Flughafen von Addis Abeba hatte ich läppische 10 Stunden Zeit, bis mein Anschlussflug ins knapp 320 km entfernte Bahir Dar starten sollte. Sofort fiel mir wieder ein und auf, dass die Bevölkerung nicht gerade mit einem hohen Intellekt gesegnet, dafür aber unheimlich gastfreundlich und liebenswert ist. Dies soll keineswegs beleidigend sein, aber es ist schon auffällig, dass das logische Denken und das Kurzzeitgedächtnis vieler Menschen hier nicht besonders ausgeprägt ist. So wurde ich gleich zur Verkürzung der Wartezeit in das Büro eines Hotelangestellten eingeladen. Als ich mir etwas zu trinken holen wollte, wusste die Servicekraft an der Bar aber weder, was sie so im Angebot hatten, noch wie viel es kostet. Zu guter Letzt wurde mir dann auch noch zu viel an Wechselgeld gegeben. Eine Situation, die man so oder so ähnlich hier oft erlebt. (Außerdem kommt es nicht selten vor, dass die Bedienung auf dem 10 Meter langen Weg vergisst, was bestellt wurde. So kann es schon mal vorkommen – nein, eigentlich passiert so was ständig – dass man statt 3 x Mango- und einmal Papaya-Saft dann 3 x Papaya und einmal Ananas bekommt.) Im Terminal wurde ich anschließend noch von einer Horde junger, ungehobelter US-Soldaten mit ‚I like war‘- und ‚Army for life‘-Tattoos genervt, bis es endlich los gehen konnte.

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Da das Weihnachtsfest, das hier am 7.Januar gefeiert wird, vor der Tür stand, gingen wir am nächsten Morgen auf den staubigen Markt von Bahir Dar, um fast alle Zutaten für das Festmahl, das die Familie ausrichten wollte, zu erstehen. Lediglich der Ochse der im heimischen Vorgarten geschlachtet werden sollte, wurde vom Hausherrn selbst besorgt. Ja, ich weiß, ein paar Leute werden sich nun wieder aufregen weil Fleisch doch Mord ist, aber da geb ich ‘n feuchten Scheiß drauf! Hier werden die Tiere wenigstens nicht industriell gefertigt, in Serie abgeschlachtet und zermatscht in Schweinedärme gepresst. Hier muss man sich sein Schnitzel im wahrsten Sinne des Wortes noch selbst aus der Kuh schneiden und ist froh, wenn man überhaupt etwas zwischen die Zähne bekommt. Dazu aber später mehr.

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Im Gegensatz zu den Märkten in Tanzania ist die Auswahl an Waren nicht ganz so üppig, geschweige denn farbenfroh. Hier gibt es gerade das nötigste wie Getreide, Butter, die in geschmolzenem Zustand aus Fässern abgefüllt wird, ebenso wie Honig, Zwiebeln, Gewürze, Zuckerrohr, Eier und Geflügel, das entweder in enge Käfige gepfercht wurde oder, an den Füssen fixiert, zum Transport an einen Stock gebunden ist. Aber auch Kleidung und Stoffe sowie Plastik- und Metallwaren kann man von den auf dem Boden oder in Holzverschlägen sitzenden Händlern erstehen. Als Weißbrot fällt man hier natürlich sofort auf und wird selbst zur Attraktion, wird angegafft und vorsichtig angefasst und gestreichelt, um zu sehen wie sich denn helle Haut anfühlt. Eine Begegnung auf diese Art hat schon etwas für sich und lässt nachhaltigen Eindruck. Sehr lästig dagegen sind die Jugendlichen und Kinder, die einem alles aus der Hand reißen und gegen einen Obolus tragen möchten. Ein einfaches ‚Nein‘ reicht hier nicht aus; auch wenn es unsere einheimischen Begleiter sagen, so dass man ab und an schon mal etwas lauter und drohender werden muss. Aber bei den dortigen Lebensumständen, kann man das den Burschen nun mal nicht verdenken. Und mit 20kg Zwiebeln und 20kg Kartoffeln sowie allerlei anderem Kram waren wir schon etwas beladen.

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Da bis zum großen Fest noch ein Tag Zeit war, entschlossen wir uns, nach Tis Isat zu fahren, den großen Wasserfällen des Blauen Nil, die ca. 30 km süd-östlich von Bahir Dar liegen. Mit dem öffentlichen Bus braucht man trotzdem gut 1,5 Stunden auf der holperigen, staubigen Piste. Mit dem Bus ist das in Äthiopien eh so eine Sache. Die Busse fahren morgens ab ca. sechs Uhr unregelmäßig vom Busbahnhof ab. Denn der Bus fährt erst, wenn alle Sitzplätze belegt sind. Es kann also sein, dass man 2 Stunden wartet, bis alle Plätze belegt sind. Überladen wird allerdings auch nicht, so dass, wenn man auf einer begehrten längeren Strecke keinen Sitzplatz mehr ergattert, auf den nächsten Bus warten muss, der eventuell erst am nächsten Tag fährt.

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Von dem Dörfchen Tis Abay, wo der Bus hält, geht es dann in einem ca. 45 Minuten langen Marsch über einen Hügel und durch einen kleinen Bach zu den Nilfällen, die zwischen 35 und 47 Meter hoch sind. Allerdings ist der Wassergehalt der Wasserfälle in den letzten Jahren merklich zurück gegangen. Dies liegt hauptsächlich an dem in unmittelbarer Nähe befindlichen Elektrizitätswerk, welches sich die Wasserkraft des Flusses zu Nutzen macht. So nimmt nun seit gut 10 Jahren lediglich ein Bruchteil des Wassers seinen natürlichen Verlauf. Bei meinem ersten Besuch hier (2003/4) waren die Fälle ja schon spärlich, diesmal war aber noch weniger Wasser zu sehen. Die schwer abzuschüttelnden, schelmischen Möchtegern-Guides werden aber nicht müde zu sagen: „A lot of water this year“. Trotz allem ist das Naturschauspiel immer noch, ebenso wie die landschaftliche Umgebung, beeindruckend. Man kann direkt zu den Fällen hinabsteigen, sich in der Gischt erfrischen und etwas ruhen.

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Nach einem weiteren kurzen Fußmarsch Flussaufwärts kann dann der Blaue Nil mit einem kleinen Holzboot überquert werden und durch das in Gestank gehüllte Gerberviertel, vorbei an einigen wirklich erbärmlichen Stroh- und Holzhütten geht es zurück nach Tis Abay. Hier haben wir uns noch in eine der Tej-Kneipen begeben, die an einem aufgestellten Trinkglas auf einem Stock vor der Hütte erkennbar sind. Tej ist ein sehr leckerer, in kleinen Glaskaraffen dargereichter Honigwein, der mit dem hier bekannten Met geschmacklich kaum zu vergleichen ist. Aber reinknallen kann das Gesöff bei Temperaturen über 30 Grad doch ganz schön, so dass man die ungemütlich Rückfahrt im Bus auch gut überstehen kann.

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Nun stand endlich das äthiopische Weihnachtsfest vor der Tür, dass auch das Ende der Fastenzeit (hier: vegane Ernährung für mehrere Wochen) bedeutet. Im Vorhof der Schwiegereltern stand schon der Ochse, der wiederkäuend auf seine letzte Reise wartete. Für 6:30 Uhr am Morgen hatte sich der Metzger angekündigt, so dass wir recht früh auf den Beinen waren. Mit einem präzisen Kehlenschnitt wurde das Tier in wenigen Sekunden dahin gerafft und man ließ zu erst ausbluten. Während das Blut unter dem Zaun hindurch auf die Straße lief, wurde der erste von viel zu vielen Gläsern Ouzo bzw. Gin gereicht. Nun wurde der Ochse Stück für Stück zerlegt und die Fleischstücke auf einer Strohmatte ausgelegt. Die Zunge wurde allerdings – frisch aus dem Tier, roh und noch ‚mundwarm‘ zum Verzehr gereicht. Der zweite Schnappes war dann auch wirklich nötig. Die Lunge des Viehs bekam der Hund der Familie und die von Fäkalien gereinigten Därme riss sich der Metzger für seine Hunde unter den Nagel. Nun waren die Mägen dran. Nachdem diese ausgespühlt waren, gab es nun auch Pansen und Kutteln für uns Gäste – natürlich frisch und roh. Erstaunlicher Weise waren die Mägen, auch wenn ein gewisser Stall-Geschmack nicht zu leugnen ist, ganz gut genießbar. Natürlich immer begleitet von Hochprozentigem.

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Nach über 3 Stunden hatte der Metzger das Tier mit seinen Helfern zerlegt und in acht etwa gleich große Haufen aifgeteilt. Da sich hier niemand einen ganzen Ochsen leisten kann, hatten insgesamt 8 Haushalte zusammen gelegt und nun wurden die Haufen an die Mitfinanziers verlost. Dem Hausherr steht aus Tradition allerdings das Herz des Schlachtviehs zu. Das Fell wurde zu einem kleinen Paket verschnürt, welches der Metzger als Bezahlung bekam, während der Kopf mal so eben in den angrenzenden Wald geschmissen wurde. Parallel dazu wurden weiter Fleischteile, diesmal gekocht oder gegrillt mit Injera und Gemüse serviert und kräftig gepichelt. Den Abend hab ich dann leider in nicht mehr so guter Erinnerung, da ich vom vielen durcheinander Saufen noch mehrfach ‚abhusten‘ musste.

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Der nächste Tag wurde mit Souvenir-Suche, Shopping und gemütlichen Pausen mit gigantisch leckeren, farbenfrohen Fruchtsäften, klebrigen Süsswaren und einem abschließenden Besuch bei der Familie verbracht. Am nächsten Morgen war dann meine Abfahrt nach Addis geplant und so brachte mich mein Bruder um 6:30Uhr zum Bus, der mich innerhalb von 10 Stunden in die Hauptstadt bringen sollte. Die Fahrt in dem klimatisierten Bus war toll und ermüdend zu gleich und auch hier mussten wir nur einmal wegen eines geplatzten Reifens anhalten. Die ganze Fahrt über wurden wir mit überlauter traditioneller Musik und einheimischen No-Budget-Filmen auf dem Bordfernseher ‚unterhalten‘ während draußen die kargen Felder vorbei zogen. Ein ausgezeichnetes Panorama genießt man beim überqueren des Blauen Nils mit einer großartigen Aussicht. Hier wurden wir auch von ein paar Affen begleitet, die wie kleine Paviane aussehen, und am Straßenrand auf Bettelgut warten. Etwas geschockt war ich allerdings, als wir zum Mittagessen im Hinterhof eines kleinen Lokals parkten. Während ich aß, wurden die Bauchladen-Händler auf der Straße von einem grimmig drein blickenden Mann mit einer Peitsche vom Hof ferngehalten!! So was kannte ich bisher nur aus schlechten Filmen. Aber Scheiß den Typen dann mal an, da bekommste Gegenwind, der sich gewaschen hat.

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Um 17:00Uhr war ich dann in Addis Abeba, wo ich mir ein kleines Zimmer gesucht habe um die restlichen Stunden bis zum Rückflug angenehm zu verbringen. Um 1:00 Uhr nachts holte mich mein mühsam ergattertes Taxi ab (die fahren nicht gerne in der Nacht, schlagen dann aber gleich mal 100% drauf) und ohne größere Probleme konnte ich um 3:30 Uhr meinen Flug nach München über das zu diesem Zeitpunkt noch von Mubarak beherrschte Kairo antreten. Im Gegensatz zum Hinflug klappte diesmal alles wunderbar. Sehr erstaunt war ich am Schluss aber noch über die Tatsache, dass ich vom Flughafen München – ein Dank der Deutschen Bahn – länger gebraucht habe (fast 5 Stunden), als mit dem Flieger von Kairo ins Bayernland.

Abschließend kann ich sagen: Nach meinem ersten One-Man-Trip in Ost-Afrika bin ich wieder um einige Erfahrungen reicher und habe viele Dinge gesehen, die der Pauschaltourist oder Gruppenreisende garantiert nicht so mit bekommt. Daher kann ich nur jedem Empfehlen, solch einen Trip selbst mal zu unternehmen. Klar man vermisst manchmal eine vertraute Person, aber man lernt sich selbst, die Menschen mit denen man zu tun bekommt und die Umstände in denen sie leben viel besser kennen. Etwas, was ich niemals missen möchte.


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